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Jan

Japanreise zu dem „Fuji-san“

categories Urlaub & Reise
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Auf das Land Japan passen viele Synonyme, das Land der aufgehenden Sonne, das Land des Lächelns und auch das Land der Vulkane. In Japan befinden sich fast 300 Vulkane, wovon ca. 30 als schlafende Vulkane gelten. Der höchste und gleichzeitig bekannteste aktiver Vulkan in Japan ist der „Fuji-san“ oder nur kurz „Fuji“ genannt, der ein begehrtes Ziel jede Japanreise ist.

Der 3.776 Meter zylinderhoher Berg liegt auf der südlichen „Honshu“-Insel. Sein Krater hat einen Durchmesser von ungefähr 600 Metren. Was von dem Fuß des Bergs nicht erkennbar ist, dass der Berg eigentlich aus drei Vulkanen besteht – aus dem „Komitake“, „Ko-Fuji“ und „Shin-Fuji“. Der letzte Ausbruch des Fuji erfolgte im Jahr 1707 und dauerte fast zwei Monate. Die Asche, die als sehr fruchtbar gilt, wurde damals bis in hundert Kilometer entferntes Tokyo geworfen.

Für Japaner ist der Fujisan ein heiliger Berg. Bis vor hundert Jahren durften nur Pilger und Priester den Berg besteigen. Bis zum Jahr 1872 war es sogar den Frauen verboten, diesen heiligen Ort zu betreten. Für diese und diejenigen, die körperlich nicht dazu in der Lange waren, den Vulkan zu besteigen, haben die Japaner kleinere Fuji-Nachbauten gebaut, die nach dem echten Berg geformt waren. Heute wird er jährlich von 200.000 bis 400.000 Leuten bestiegen. Dreißig Prozent davon sind Ausländer, die sich auf eine Japanreise befinden. Statistisch gesehen sind es zwischen 5.000 und 10.000 Bergsteiger pro Tag. Die schönste Belohnung für den harten Aufstieg ist die großartige Aussicht, die man dort oben erleben darf. Und natürlich auch das Erlebnis, einmal den heiligen Berg bestiegen zu haben ist einmalig. Die beste Zeit um den Vulkan zu besteigen ist die Saison von Mitte Juli bis Ende August. Die fünf Stunden Aufstiegszeit und drei Stunden für Abstieg sind für Jedermann zu schaffen, aber die Höhe reicht aus, um Höhenkrankheiten auszurufen. Auch im Sommer kann es dort frostig und windig werden, deswegen sollte man viel Kleidung mitnehmen. Ein altes japanisches Sprichwort lautet: „Wer einmal auch dem Fuji steigt ist weise. Wer ihn aber zweimal besteigt ist ein Narr.“ Doch leider hat auch dieser heiliger Ort an seine Geheimnisvollkommenheit verloren. Geschäftstüchtige Japaner haben dort einen Souvenirmarkt, einen Nudelstand und auch Post eröffnet.

Die Gegend um den Vulkan wurde im Jahr 1936 zu einem Nationalpark erklärt, zu dem „Fuji-Hakone-Izu“ Nationalpark. Trotzdem ist diese Region von Skifahrern und anderen Wintersportlern zu einem beliebten Naherholungsziel geworden.

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