Wälder bieten nicht nur unzählige Möglichkeiten für Hundehalter mit ihren Tieren einen schönen Nachmittag zu verbringen. Mitunter lauern dort Gefahren, von denen man nichts wusste. Die Rede ist von Zecken, die bevorzugt im Wald sitzen und auf Opfer warten. Zecken sind nicht nur lästige Blutsauger, sie übertragen gefährliche Krankheiten. Die Krankenversicherung für Tiere bzw. die Hundeversicherungen decken die Infektionen durch Zeckenbisse ab.
Eine noch relativ unbekannte Krankheit ist die Babesiose, auch Hundemalaria genannt. Sie ist der Malaria, an der Menschen erkranken, im Verlauf sehr ähnlich. Übertragbar auf den Menschen ist sie nicht.
Bis vor wenigen Jahren gab es die Hundemalaria nur in südlichen Ländern und gelangte lediglich als ungewolltes Mitbringsel nach Deutschland. Hier sind die Hundeversicherungen der richtige Ansprechpartner.
Der Überträger der Erkrankung ist die Auwaldzecke, die inzwischen auch in heimischen Wäldern vorkommt. Ist die Zecke Träger der Blutparasiten, überträgt sie die Erkrankung bei einem Biss auf den Hund.
Inzwischen gibt es deutschlandweit über 1000 nachgewiesene Fälle.
Die Hunde sind müde und verweigern das Futter. Die Kosten für die Untersuchung werden von der Krankenversicherung für Tiere übernommen, die im Rahmen von Hundeversicherungen abgeschlossen werden kann. Eine Blutuntersuchung zeigt in diesem Stadium schon die Zerstörung der roten Blutkörperchen. In diesem Fall sollten die Hundeversicherungen frühzeitig informiert werden.
Wird dem Hund nicht geholfen, kann er innerhalb kurzer Zeit sterben. Eine sehr gute Methode die Hunde zu schützen, ist die vorbeugende Behandlung gegen Zecken. Die pharmazeutischen Unternehmen haben schnell reagiert und inzwischen gibt es spot-on Medikamente für Hunde auf dem Markt. Je nach Umfang der Krankenversicherung für Tiere, trägt sie die Kosten für die prophylaktische Behandlung. Die Präparate werden als Lösung zwischen die Schulterblätter geträufelt. Größere Hunde erhalten eine zweite Dosis auf die Haut oberhalb der Schwanzwurzel. Ihren Wirkstoff können die Präparate nur entfalten, wenn sie auf die Haut aufgetragen werden und nicht etwa ins Fell gerieben werden. Für die Hunde ist das Medikament unbedenklich, weil es die Blut-Hirn-Schranke des Hundes nicht überwinden kann. Spot-on- Präparate sind den ehemals populären Zecken- und Flohhalsbändern weit überlegen. Die Krankenversicherung für Tiere gibt genaue Informationen, welche Kosten für die Prophylaxe übernommen werden. Allerdings sind gerade die Medikamente, die besonders wirksam gegen Zecken schützen, für Katzen hochgiftig. Auch für Katzen kann eine Krankenversicherung für Tiere abgeschlossen werden, die die Kosten einer Behandlung abdeckt.
Keinesfalls sollte man deshalb ein Präparat, welches der Tierarzt ausgehändigt hat, auch für andere Tierarten nutzen. Informationen darüber, welche Präparate für Katzen von der Tierversicherung übernommen werden, erhält man direkt beim Versicherer.
Gegen die ebenfalls durch Zecken auf Hunde und Menschen übertragbare Borreliose kann zumindest der Hund wirksam geimpft werden. Auch die Kosten der Impfung gegen Borreliose werden von der Krankenversicherung für Tiere übernommen.
Autorin: Sabine Meier









