16
Jul

Fachkräftemangel: Unternehmen zahlen Kopfgelder

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Fachkräftemangel: Unternehmen zahlen Kopfgelder
Öffnung des Arbeitsmarktes für ausländische Spezialisten weiter strittig
Köln/Düsseldorf (pte/09.07.2008) - Der Mangel an qualifizierten Fachkräften in Deutschland hat dazu geführt, dass jedes sechste Unternehmen den eigenen Beschäftigten ein Kopfgeld zahlt, wenn diese neue Mitarbeiter werben. Wie die Welt heute, Mittwoch, berichtet, sind Konzerne durchaus bereit, für die Vermittlung der Spezialisten bis zu mehrere Tausend Euro prämiert auszugeben. Obwohl die händeringend suchenden Unternehmen in Deutschland gern mehr ausländische Arbeitskräfte einstellen würden, ist diese Strategie nicht zuletzt politisch teils sehr umstritten. Aufgrund dieser Querelen zahlen gegenwärtig 17,9 Prozent der Firmen ihren Beschäftigten eine Prämie, wenn es durch deren Vermittlung zu einer qualifizierten Neueinstellung kommt. Gesucht werden vor allem Ingenieure aus den Bereichen Maschinenbau und Fahrzeug- sowie Elektrotechnik.
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9
Jul

Siemens-Chef will deutschlandweit 6.450 Jobs kappen

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Siemens-Chef will deutschlandweit 6.450 Jobs kappen
Experte kritisiert ungerechte Verteilung und “Management-Wasserkopf”

Berlin/München/Frankfurt (pte/08.07.2008/13:00) - Der Technologieriese Siemens http://www.siemens.de hat seine Einsparpläne konkretisiert und will allein in der Münchner Firmenzentrale 20 Prozent der Stellen streichen. Wie die Süddeutsche Zeitung heute, Dienstag, berichtet, strebt Konzernchef Peter Löscher an, die Strategie des Arbeitsplatzabbaus in Deutschland voran zu treiben. So sollen von den über 900 Stellen am bayrischen Hauptsitz 190 Jobs wegfallen. Aus internen Plänen des Managements geht zudem hervor, dass man insgesamt in der Bundesrepublik 6.450 Arbeitsplätze abbauen möchte. In Zeiten einer konjunkturell eher schwierigen Phase samt Preissteigerungen und Inflationsängsten scheint dies für die Konzerne ein effizientes Mittel zu sein, kurzfristig Kosten einsparen zu können. Erst gestern hatte der deutsche Wasch- und Reinigungsmittel-Hersteller Henkel http://www.henkel.de angekündigt, jede zehnte Stelle streichen zu wollen.

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